Dienstag, 30. August 2016

Kinderheim Casa Verde

Hallihallo ihr Lieben,
eine Woche arbeite ich jetzt bereits im Kinderheim und habe so viel zu tun, dass ich es erst jetzt schaffe, mich bei euch zu melden.

Casa Verde Arequipa besteht aus 3 Häusern, die in einem Stadtteil namens Cayma liegen. Mit dem Bus fahren wir von zu Hause aus ca. eine halbe Stunde dorthin. In der ersten Woche habe ich das Casa Verde Mujeres (also das Mädchenhaus) kennengelernt und fast ausschließlich mit den Mädels gearbeitet. Im Mädchenhaus wohnen 12 Mädels im Alter von 4 bis 17 Jahren. Alle Mädels sind total aufgeschlossen und liebenswert.


Dayana (4) nach dem Zähneputzen



Dienstag Abend auf dem Rummel



Die Kinder beim Basketballspielen auf dem Schulhof



Dayana und Liz auf dem Spielplatz



Beim Geschenke anprobieren und DVDs aussortieren


Dayana und Josep auf dem Weg von der Schule nach Hause



Tagesablauf in Casa Verde:
Mein Arbeitstag beginnt um halb 1, in dem Jule (meine Mitfreiwillige) und ich mit dem Bus nach Cayma fahren und die 13 Grundschulkinder (6 Mädchen und 7 Jungs) von der Schule abholen. Gemeinsam laufen wir zu Casa Verde und essen zu Mittag. Im Moment hilft Ilse (eine Deutsche aus Kassel) in der Küche mit und so freuen sich die Kinder immer auf das "postre de la Miss Ilse" (=Ilses Nachtisch) 
Jaaa wir werden alle Miss genannt von den Kindern... ich bin also Miss Nadine :)
Meistens läuft das Essen ziemlich chaotisch ab und das Spülen und Putzen danach auch, deswegen ist es dann meistens schon 15 Uhr wenn wir mit alle fertig sind und mit den Mädels in Mädchenhaus gehen. Dort heißt es dann alle Zähneputzen und jeden zweiten Tag Duschen. Natürlich immer mit kaltem Wasser :$
Danach müssen die Mädels Hausaufgaben machen, was meistens bis abends dauert. Dann wird ein bisschen gespielt oder auf den Spielplatz gegangen und um 19 Uhr machen Jule und ich uns dann auch schon wieder auf den Heimweg. Bis wir dann zu Hause sind ist es meistens kurz vor 8 und dann essen wir noch mit Alonso (Gastbruder) zu Abend, quatschen noch ein bisschen und um 10 falle ich dann müde ins Bett.
Die Kinder sind echt super süß, aber auch ganz schön anstrengend.....

Ja, diese Woche werde ich dann im Jungenhaus, in Casa Verde Varones arbeiten und danach wird entschieden,wer von uns wo hingeht. 

Am Wochenende war dann mal wieder Feiern angesagt. Von morgens um 11 bis abends um 10 waren wir unterwegs und haben viel arequipenisches Bier getrunken und viele interessante Unterhaltungen mit irgendwelchen Einheimischen geführt. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich auf einer fremden Sprache problemlos unterhalten kann, ich bin echt froh, dass ich den Sprachkurs in Cusco gemacht habe!!!!!

Da wir den ganzen Tag draußen waren und ich offene Schuhe anhatte wurde ich leider ziemlich zerstochen, aber die Stiche heilen schon wieder ab :)



Jule hat auf der Feier ein paar Bilder gemacht.. Stelle ich dann demnächst bald hoch :) 
Bis dahin liebe Grüße, hab euch lieb!!!

Sonntag, 21. August 2016

Mercado San Pedro

Hallo Ihr, noch ein kleiner Nachtrag zu Cusco: es gibt hier einen großen Markt namens San Pedro und da gibt es die besten Fruchtsäfte und sonst alles was man sich nur vorstellen kann! aber da ist es auch meistens ganz schön voll und man muss gut auf seine Sachen aufpassen!


















Samstag, 20. August 2016

Hola Perú

Hallo Ihr Lieben,
die nächsten 7 Monate werde ich in Peru verbringen und möchte euch mit diesem Blog an meinen Erlebnissen teilhaben lassen.
Ich bin jetzt bereits seit 2 Wochen hier drüben und komme erst jetzt dazu, den Blog zu erstellen, weil hier in den ersten Tagen einfach schon zu viel passiert ist…
Aber jetzt von Anfang an. Mit großer Aufregung hab ich am Mittwoch meine Sachen zusammen gepackt und wie das so ist, wahrscheinlich viel zu viel eingepackt. So habe ich einen riesigen Koffer und einen 70 Liter Rucksack vollgekriegt. Zusammen mit meinem Handgepäck sehe ich also ziemlich vollgepackt aus:




Am Donnerstag wurde dann noch mit Familie und Freunden gebruncht und dann gings ab zum Flughafen. Auch wenn wir auf den Bildern sehr glücklich aussehen, war der Abschied dennoch sehr sehr schwer!


Die Anreise hat reibungslos geklappt und ich habe auf dem Flug nach Madrid den Sonnenuntergang gesehen (zum Glück hatte ich einen Fensterplatz )


Während dem Inlandflug von Lima nach Cusco, habe ich schon mal die Anden von oben gesehen, auch hier hat sich der Fensterplatz mehr als gelohnt!




Als ich dann endlich nach 23 Stunden in Cusco angekommen bin, hat mich eine kleine und temperametvolle Frau begrüßt, die mich sofort umarmt hat: Lili, meine Gastmutter. Mit ihr bin ich dann nachhause gefahren und sie hat mir die Wohnung gezeigt und meinen ersten mate de coca (Coca-Tee) gemacht, damit ich mich möglichst schnell an die Höhe gewöhne. Cusco liegt übrigens knapp 3400 m hoch. Danach hab ich mich erstmal eine halbe Stunde hingelegt, bis es Mittagessen gab: Suppe mit Hühnchen und Kartoffeln drin, interessante Kombi, aber lecker.

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, am Freitag wenn ich ankommen wach zu bleiben , damit ich mich schnell an die Zeit hier gewöhne, aber Lili meinte zu mir ich soll schlafen gehen, damit ich keine Kopfschmerzen kriege (wegen der Höhe). Also bin ich so um 15 Uhr ins Bett gegangen und habe bis um 6 Uhr am nächsten Morgen geschlafen!!! Ich war zwischen durch zwar ein paarmal wach, aber das hat eindeutig gut getan. Am nächsten Morgen haben wir dann gefrühstückt und ich habe 2 deutsche Mädchen kennengelernt, die auch in meiner Gastfamilie sind bzw. waren, denn Sylvia ist direkt nach dem Frühstück zum Flughafen gefahren und von dort aus nach Lima geflogen, wo sie dann ihren Freiwilligendienst leistet. Meike das andere Mädchen ist bereits seit einer Woche da und bleibt noch 3 Wochen. Mit ihr hab ich mich von Anfang an sehr gut verstanden und sie hat mich auch gleich mit auf einen Ausflug mit noch 2 anderen Mädchen aus ACUPARI ( meine Sprachschule ) genommen. So sind wir also erst mit dem Taxi zur Sprachschule gefahren, um dort die anderen zu treffen.

Zum Verkehr in Cusco kann man eig nur eins sagen: laut und chaotisch!!! Es sind so viele Autos auf den Straßen unterwegs und es gibt keine Regeln. Die einzige Regel, die Meike und ich festgestellt haben lautet: Wer zuerst hupt hat Vorfahrt!
Dann sind wir zusammen mit Maxi und Dominique (eine Schweizerin) mit dem Bus nach Tipón gefahren und haben uns dort die Ruinen der Inka angeschaut.





Da es in Tipón die besten „cuy“ geben soll (Meerschweinchen, eine Spezialität) haben wir dort natürlich direkt eins probiert. Es ist ganz mager und zart und schmeckt ein bisschen so wie Hühnchen



Abends waren wir dann auf einem Konzert auf dem Plaza de Armas, dem Hauptplatz in Cusco. Gian Marco ist ein Peruaner und wohl sehr berühmt in Peru. Es war ein Open Air Konzert mit freiem Eintritt, also hat es sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es nicht unbedingt mein Geschmack war ( etwas schnulzig J)….
Am Sonntag haben wir dann direkt den nächsten Ausflug nach Pisaq gemacht. Dort waren wir erst auf dem Markt und haben dann eine 2 stündige Wanderung auf den Berg gemacht. Von dort hatte man einen traumhaftschönen Blick auf die Terrassen, die die Inka zur Landwirtschaft benutzt hatten. 







Am Sonntagabend war ich dann ziemlich platt und bin früh ins Bett gegangen.
Am Montag hatte ich dann meinen ersten Tag Sprachschule… Die Sprachschule ist echt gut und die Lehrer sind alle total nett! Und mit den Deutschen, mit denen ich zusammen spanisch lerne, verstehe ich mich auch super gut.
Jetzt ist nun schon fast eine Woche rum und mein Spanisch wird immer besser. Es fühlt sich aber so an, als ob ich schon viel länger hier wär. 

Hier nochmal ein paar Bilder von Cusco selbst:










Am zweiten Wochenende haben wir dann noch ein paar andere Inkastätten besucht, wobei die alle sehr ähnlich sind :D

das ist Morey:





und das ist Saqsayhuamán, ziemlich bekannt diese hohen Mauern :)






Ja, mittwochs hatten wir dann von der Sprachschule aus Salsaunterricht, das macht soo Spaß!!!! und am Wochenende konnten wir uns dann gleich ausprobieren und sind in eine Salsabar gegangen :)

Am Donnerstag sind Meike und ich dann zum Rainbowmountain gefahren. Dafür mussten wir um 3 Uhr morgens am Plaza de Armas sein also dem Hauptplatz in Cusco und sind dann mit einem kleinen Bus ca 3 Stunden zum Rainbowmountain gefahren. Dort haben wir dann in einem kleinen Dort (4000m hoch) Frühstück bekommen, aber da war es sooooo kalt!!!!! Ich hatte 5 Schichten an und hab tzd am ganzen Körper gezittert. Danach hat dann unsere Wanderung begonnen. Es war sehr anstrengend, aber die Natur und natürlich der Ausblick, als wir dann oben waren, waren echt der Hammer!!!








Das war echt der schönste Ort, den ich bis jetzt gesehen habe!!!!

Mittlerweile bin ich in Arequipa in meiner Gastfamilie angekommen und fühle mich sehr wohl hier. Am Montag fange ich dann an, zu arbeiten und bin schon ziemlich gespannt!

Erste Bilder von Arequipa:





Starbucks, KFC, BurgerKing, PizzaHut und Mc Donalds auf einem Fleck ;))

Das wars dann erstmal von mir, ich hoffe euch allen geht es gut !